Risikofaktoren für Hautkrebs

Neben einer professionellen Hautkrebsvorsorge ist es auch wichtig die Risikofaktoren für die wichtigsten Hautkrebsarten zu kennen:

 

Hautkrebs allgemein

 

  • Vermehrte Sonnenbestrahlung
  • Sonnenbrände, vor allem blasige
  • Heller Hauttyp mit blondem oder rotem Haar und blauen, grünen oder grauen Augen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Wenig Bräunung, Neigung zu Sommersprossen
  • Früherer Hautkrebs
  • Hautkrebs in der Verwandtschaft
  • Ein geschwächtes Immunsystem
  • Xeroderma pigmentosum (eine seltene Erkrankung mit gestörtem Reparaturmechanismus der Haut für Lichtschäden)

 

 

Melanom (schwarzer Hautkrebs)

  • mehr als 30 Pigmentmale
  • Ungewöhnliche atypische Muttermale, z. B. unregelmäßig pigmentiert oder ausgefranst
  • Etwa 5% der Melanompatienten entwickeln später ein zweites Melanom.

 

 

Basaliom (Basalzellkarzinom, weißer Hautkrebs)

  • Nach einem früheren Basaliom tritt bei 40% der Patienten ein zweites Basaliom auf
  • Frühere Röntgenbestrahlung zu therapeutischen Zwecken, z.B. Bestrahlung von Blutschwämmen, onkologische Bestrahlungen. Basaliome treten nach 15- 20 Jahren auf.
  • Kontakt mit Arsen (früher im Weinbau verwendet), Kohle, industriellem Teer oder Paraffin 
  • Basalzell Nävus Syndrom (Gorlin-Goltz Syndrom), eine seltene, vererbte Erkrankung mit Fehlbildungen, wie zahlreichen Basaliomen und Kieferzysten.

 

 

Spinaliom (Plattenepithelkarzinom, weißer Hautkrebs)

  • Langdauernde Hautgeschwüre
  • Aktinische Keratosen
  • Häufige oder langdauernde Röntgenbestrahlungen
  • Kontakt mit Arsen (früher im Weinbau verwendet), Kohle, industriellem Teer oder Paraffin 
  • Langzeitbehandlung mit immunschwächenden Medikamenten, z.B. nach einer Organtransplantation
  • Rauchen
  • Lichttherapie der Schuppenflechte mit Psoralon und UVA-Licht