Spinaliom (Plattenpithelkarzinom)

Das Spinaliom ist die zweithäufigste helle Hautkrebsart.  Das Spinaliom zeigt sich oft auf sonnengeschädigter Haut mit aktinischen Keratosen oder Morbus Bowen in der Umgebung oder auf Verbrennungsnarben, auf lange nicht heilenden Wunden oder an der Lippe bei Rauchern.

 

Beim Spinaliom spielt offensichtlich die kumulative Sonnenexposition „UV-Lebenszeitkonto“ eine entscheidende Rolle. Besonders gefährdet sind Personen, bei denen das Immunsystem etwa in Folge einer medikamentösen Therapie nach Organtransplantationen geschwächt ist.

 

Patienten bemerken meist eine festsitzende, aufliegende, gelegentlich leicht stechende Kruste oder eine nicht heilende Wunde. Zeigen Sie uns somit alle Hautveränderungen, die sich in Form, Farbe oder Größe verändert haben!

 

Das Plattenepithelkarzinom kann manchmal streuen (metastasieren). Früh erkannt und behandelt hat Spinaliom eine sehr gute Prognose.   

 

Standardtherapie ist die vollständige operative Entfernung des Tumors, in unserer Praxis erfolgt diese mittels histographisch kontrollierter Chirurgie in örtlicher Betäubung unter Wahrung eines erforderlichen Sicherheitsabstandes. Dermatologische Nachsorgeuntersuchungen finden je nach histologischer Klassifizierung alle 3-6 Monate statt.